Dirty Planet

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Hey! Bestimmt wisst ihr schon seit langem, dass unsere Erde immer schmutziger wird. Doch wisst ihr auch, was IHR dagegen tun könnt? - Dann seid ihr hier genau richtig. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Planeten ein kleines bisschen besser zu machen. Bei uns könnt ihr euch informieren und euch selbst aktiv an unseren Projekten beteiligen.

Freitag, 10. Januar 2014

39 Wale stranden in Neuseeland!

Sicherlich haben nicht nur die Tierfreunde unter euch mitbekommen, dass vor wenigen Tagen 39 Grindwale in der Golden Bay in Neuseeland gestrandet sind. Von diesen 39 Walen hat keiner überleben können! 12 Wale sind bereits nach wenigen Stunden gestorben, die anderen mussten eingeschläfert werden, da es keine Möglichkeit gab sie wieder ins Wasser zurück zubringen. 

Grindwale, Meer, Mitarbeiter, Neuseeland, Stewart Island, Stress, Tiere, Wale, Wanderung, WildhüterDies ist besonders tragisch, da Wale sowieso schon zu einer bedrohten Tierart gehören. Es gibt verschiedene Gründe: verschmutzte Gewässer, der Klimawandel und veränderte Lebensräume. Viele Wale ertrinken aber auch in den Fischernetzen oder werden sogar von Ländern wie Japan, Norwegen und Island aus "wissenschaftlichen Zwecken" gejagt. 

Warum die Wale in Neuseeland aber auch immer häufiger in anderen Küstenregionen stranden, ist unklar. Es wird vermutet, dass ein krankes Tier zum Leitwal wurde und die anderen Wale ihm zum Strand gefolgt sind. Tierschützer aber befürchten, dass die Wale aufgrund des Lärms, von beispielsweise Bohraktivitäten, ihre Orientierung verloren haben.

Ein Video zu den gestrandeten Walen findet hier:
http://www.focus.de/panorama/videos/39-grindwale-verendet-39-grindwale-verendet_id_3519251.html



Quellen:
http://www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/wale-und-delfine/wale-und-delfine/
http://www.focus.de/panorama/videos/39-grindwale-verendet-39-grindwale-verendet_id_3519251.html

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Tötung von Straßenhunden
 
Vor wenigen Monaten wurde in Rumänien erneut ein vierjähriges Kind von einem Straßenhund getötet. 
Deshalb wurde von der Regierung ein Gesetz erlassen, das besagt, dass die Tiere zunächst zwei Wochen in Tierheimen untergebracht werden müssen. Nach dieser Frist dürfen die Hunde eingeschläfert werden, wenn nicht genügend Platz ist, um weitere Tiere aufnehmen zu können. Da schon vermehrt Menschen zu Schaden gekommen sind und außerdem Krankheiten übertragen werden können, befürworten die Einwohner des Landes diese Regelung.
Der Deutsche Tierschutzbund aber kritisiert dieses neue Gesetz und möchte, dass eine andere Lösung für das Problem gefunden wird, jedoch ist es zu aufwendig und zu teuer alle Hunde einzufangen, zu kastrieren und wieder auszusetzen.
Aber auch in anderen Ländern, wie Spanien und Portugal werden Straßenhunde getötet.

Traian Basescu, Rumänien, Bukarest, Streuner, Straßenhunde

Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/tierschuetzer-sind-entsetzt-rumaenisches-gericht-legalisiert- toetung-von-streunern_aid_1112039.html

Montag, 16. Dezember 2013

Eine frohe Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr und natürlich wunderschöne Ferien wünscht euch euer Dirty-Planet Team! :)
Anhang an den letzen Post:

Als kleinen Anhang an unseren letzten Post möchten wir auch noch darauf aufmerksam machen, dass nicht nur Arbeiter leiden müssen, die Kleidung herstellen, sondern auch, als aktuelles Beispiel, die Leute, die die Fußballstadien für die nächsten Weltmeisterschaften, z.B. in Katar (WM 2022) bauen. 
Dort sterben Menschen wegen Arbeitsunfällen, oder wegen der anstregenden Arbeit. Außerdem bekommen manche Arbeiter nicht einmal sauberes Trinkwasser. Ähnlich schlimme Folgen werden für den Bau der Fußballstadien in Russland für die WM 2018 befürchtet. 
Einerseits schafft die Planung solcher Gebäude Arbeitsplätze, aber das auch nur vorübergehend und zudem sind die Arbeitsbedingungen eine Zumutung. Wenn schon unbedingt neue Stadien gebaut werden müssen, weil die WM jedes Mal in einem anderen Land stattfindet, dann sollten wenigstens die Arbeiter, die diese Veranstaltung erst ermöglichen nicht darunter leiden müssen. 
Genauere Infos findet ihr unter folgendem Link:
http://www.welt.de/sport/fussball/article120443934/44-oder-eher-4000-tote-Arbeiter-in-Katar.html

Kleidung kaufen - aber fair


16 Stunden am Tag arbeiten, verschmutzte Luft, giftige Ausdünstungen, fehlende fehlende Arbeitsschutzbedingungen, zu niedrige Löhne, Verletzung der Arbeits- und Menschenrechte, Kinderarbeit,...
Das gehört zu einem ganz normalen Arbeitsalltag eines Arbeiters in Kleidungsfabriken in Entwicklungsländern. Im Vergleich zu europäischen Verhältnissen sind das, für uns, unvorstellbare Arbeitsbedingungen. In Entwicklungsländern ist die Gesundheit und oft sogar das Leben der Arbeiter dort in Gefahr. Das Schlimme ist, dass die meisten Firmenbesitzer aus wohlhabenden Ländern, auch aus Deutschland, sind und ihre Waren in Ländern, wie zum Beispiel China produzieren lassen, weil die Arbeiter dort einen niedrigeren Lohn bekommen und die Firma so mehr Umsatz macht.
Natürlich möchte man, wenn man Kleidung kauft so wenig Geld wie nur möglich ausgeben und man freut sich, wenn man ein T-Shirt für 5 Euro erwerben kann, aber würde man die Arbeiter, die das T-Shirt hergestellt haben fair bezahlen, würde es wesentlich mehr kosten. Es muss aber nicht sein, dass die Arbeiter einen "normalen" Lohn bekommen, nur weil das Kleidungsstück sehr teuer ist. 
Man könnte aber auf dem Schildchen im Kleidungsstück nachschauen, aus welchem Land es kommt ("Made in Germany"). Außerdem gibt es Firmen, die sich für die faire Produktion und Handel von Kleidung einsetzen.
  Zum Beispiel: "Avocadostore" (www.avocadostore.de),
oder "Hessnatur" (www.hessnatur.com).
Dort kostet die Kleidung zwar viel mehr, als bei anderen Geschäften, aber man kann wenigstens davon ausgehen, dass die Arbeiter einen Lohn bekommen, von dem sie leben können. Man möchte natürlich nicht nur solch teuere Produkte kaufen, aber, wenn man das ab und zu macht, ist das viel besser als nur Billigkleidung zu kaufen. 


Außerdem ist das Problem der Ausbeutung in diesem Video noch näher erklärt:

Mittwoch, 13. November 2013

Buy Nothing Day

Am 29. November 2013 findet der Buy Nothing Day, auf deutsch Kauf-Nix-Tag statt. Dieser Tag ist vor allem in Nordamerika ein konsumkritischer Aktionstag, der immer am letzten Freitag im November stattfindet. 
Viele Menschen verzichten an diesem Tag 24 Stunden auf den Kauf von Lebensmitteln, Kleidung und anderen Dingen und protestieren damit gegen ausbeuterische Produktions- und Handelsstrategien.
Außerdem soll dieser Verzicht zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten und die weltweiten Auswirkungen angeregt werden. 
Damit soll ein bewusstes, auf Nachhaltigkeit abzielendes Kaufverhalten jedes Einzelnen gefördert werden und gleichzeitig soll gegen umweltschädliche und unmenschliche Herstellungsbedingungen protestiert werden.
Vielleicht wollt auch ihr dieses Jahr an diesem Tag einmal nichts kaufen und euch dadurch bewusst werden wie viel ihr eigentlich kauft. Außerdem könnt ihr euch überlegen wie euer Konsumverhalten  die Umwelt beeinflusst oder ihr schadet.

Vegetarismus und Veganismus

Vegetarier:
- essen grundsätzlich weder Fleisch noch Fisch (einige essen trotzdem Fisch, aber kein 
  Fleisch)

Veganer:
- essen neben Fleisch keine Produkte, die von Tieren stammen (z.B.: Milch, Eier, Honig,  
   Butter,  Joghurt, ...) 
  - verwenden außerdem keine Kleidung, die aus Leder, Pelz oder Wolle gemacht ist

Gründe:
- Tierschutz (keine Unterstützung von Massentierhaltung, Tierversuchen und Schlachtungen)
- Umweltschutz (Rodung von Wäldern für Weideflächen, Fleischproduktion einer der 
  Hauptverursacher des Klimawandels)
- Ekelfaktor, tote Lebewesen zu essen
- aus gesundheitlichen Gründen (z.B.: Laktoseintoleranz -> kein Vertragen von Milchprodukten; 
   bei übermäßigem Konsum von Fleisch ist das Krebs- und Kreislauferkrankungsrisiko höher)
- aus moralischen Gründen (Tiere müssen für Menschen sterben)

Es gibt einen sog. Weltvegetariertag (1.10.) und einen Weltvegantag (1.11.).
http://www.karlsruhe-vegan.org/wp-content/uploads/2013/09/weltvegetariertag_logo_480.jpg




http://de.veganwiki.org/_media/bild-weltvegantag.jpg